Der Jahresanfang ist die richtige Zeit, um sich etwas zu wünschen: Für eine zukünftige bauliche Erweiterung unseres Stadtteils – Stichwort „Groß-Biestow“ – wünsche und fordere ich von der Stadtverwaltung eine verantwortungsvolle Planung und Realisierung. Dabei darf das „Wohngebiet Nobelstraße“ keinesfalls losgelöst von den anderen geplanten Wohngebieten, wie zum Beispiel dem „Kringelhof“, gesehen werden.
Der voreilig erstellte und bekannt gewordene Entwurf des Stadtplanungsamtes über eine mögliche Bebauung „Wohngebiet Nobelstraße“ wird diesem Anspruch nicht gerecht und deshalb von mir abgelehnt. Vielmehr muss dieses Wohngebiet als eine lockere Bebauung geplant werden, die sich den Gegebenheiten anpasst – als Übergang zur freien Landschaft, mit deutlichem Abstand zum Dorfkern und zum bereits vorhanden Wohnpark Biestow. Ein besonderes Augenmerk verdient der „Soll am Hoppenhof“ als geschütztes Biotop. Hier ist ein möglichst großer Abstand für Neubauten unbedingt einzuhalten.
Ulrich Kranz, Biestow